Kathrin Schad

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Das Rhönrad

Im Jahre 1925 entwickelte Otto Feick aus zwei gleich großen, kunststoffummantelten Stahlreifen, die durch sechs Sprossen im genau festgelegten Abstand miteinander verbunden sind, ein neues Sportgerät und gab ihm dem Namen in Erinnerung an seine Heimat: Rhönrad

  

1930 fand das erste internationale Rhönradturnier in Bad Kissingen statt, das die Grundlage für die internationalen Wettbewerbe im Rhönrad legen sollte. Höhepunkt war die Teilnahme von 120 Rhönradturnern 1936 im Rahmen der Olympischen Spiele. Durch den 2. Weltkrieg kam das Rhönradturnen vollkommen zum Erliegen. Mit der Präsentation als Wettbewerb beim Deutschen Turnfest 1958 in München und 1959 mit der Aufnahme als Turnsportart in den Deutschen Turnerbund gründete der Rhönradsport eine neue Basis. 1960 fanden die ersten Deutschen Meisterschaften in Hannover statt. Nach der Gründung des Internationalen Rhönradverbandes 1995 wurden die ersten Weltmeisterschaften in Den Helder (Niederlande) ausgetragen. Seitdem organisiert der IRV alle zwei Jahre Weltmeisterschaften. Teilnehmende Länder sind unter anderem Deutschland, die Niederlande, Norwegen, Belgien, die Schweiz, Österreich, Japan, USA, Israel, Canada.

Das Rhönradturnen umfasst drei Disziplinen – Gerade mit Musik, Spirale und Sprung. Bei internationalen Wettkämpfen wird der Mehrkampf geturnt. Dabei werden alle drei Disziplinen gezeigt und die Einzelresultate werden zu einem Gesamtergebnis addiert. Beim Mehrkampf ist eine Qualifikation in die Finale der jeweiligen Einzeldisziplinen möglich, aus der je erneut ein Weltmeister hervorgeht. Insgesamt können sich 6 Teilnehmer für das Finale einer jeden Disziplin qualifizieren.

Rhoenrad-Rhoenradaufbau