Kathrin Schad

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Philosophie

Hohe körperliche Anforderungen und die Hingabe zu einer faszinierenden Sportart bewirken ein Gefühl seelischer Freiheit

Eine Verlagerung des Körperschwerpunkts, ein kurzer Abdruck mit dem Bein, eine kleine Armbewegung, schon beginnt das Rhönrad zu rollen. Der Körper scheint sich der fließenden Bewegung des Rades anzupassen. Tatsächlich liegt es an der Turnerin das Rad unter ständiger Kontrolle zu halten. Es ist eine Kunst schwierige Übungen federleicht und spielerisch aussehen zu lassen und das ganze an einem sich ständig drehenden Sportgerät. Übungen mit zunehmender Schwierigkeit werden in Verbindung mit künstlerischen Bewegungen zu einem harmonischen Spiel zwischen Turnerin und Rhönrad. Die Schwerkraft scheint außer Kraft gesetzt zu sein und trotzdem wäre die Sportart ohne sie nicht möglich. Ein gekonnter Umgang mit den Komponenten Schwerkraft, Raum und Zeit ermöglichen einen vollkommenen Bewegungsablauf.


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